Archiv für ‘Tipps & Tricks’ Kategorie

Mit Captchas gegen Spam auf der eigenen Homepage!

Donnerstag, der 16. Juli 2009

Formulare in Online-Shops, Foren und Gästebücher sind beliebte Ziele von Spam-Angriffen. Schützen Sie sich vor ungebetenen Kommentaren mit Captchas, die Sie schnell und einfach auf der eigenen Website einbauen können. Neben kommerziellen Lösungen finden Sie im Internet viele kostenlose Anbieter wie z. B. captchas.net. Sehr einfach in der Anwendung und ebenfalls gratis erhältlich sind reCAPTCHAS.

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Auf http://recaptcha.net können Sie kostenlose Lizenzschlüssel beantragen, welche Sie zur Nutzung des Services benötigen. Pro Domain sind zwei Schlüssel notwendig: Den öffentlichen Schlüssel bauen Sie in Ihre HTML-Seite ein, der private Schlüssel kommt auf die Serverseite und dient der Überprüfung von User-Eingaben. Darüber hinaus erhalten Sie Zugriff auf eine PHP-Hilfsbibliothek mit nützlichen Dateien für Ihren PHP-Skript.

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Ausführliche technische Informationen und Tipps für die Installation finden Sie direkt beim Anbieter.

Wie benutzerfreundlich ist Ihre Webseite? Testen Sie selbst!

Mittwoch, der 27. Mai 2009

Auch beim Thema Usability-Test gilt: Je früher, desto besser. Stellen Sie daher die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seite schon in der Entwicklungsphase auf den Prüfstand. Ideen, Konzepte und Skizzen lassen sich um einiges einfacher und kostengünstiger überarbeiten als fertige Seiten. Aber auch diese lassen sich selbstverständlich jederzeit optimieren. Für den Usability-Test benötigen Sie lediglich fünf Testpersonen und etwas Zeit.

Fünf Profi-Methoden für den Usability-Check:

  1. Card-Sorting für benutzerfreundliche Navigations- und Menüstrukturen. Schlüsseln Sie Ihre Seite nach Produkten und Themen auf. Schreiben Sie diese auf einzelne Karten und lassen Sie Ihre Testpersonen die Karten zu vorgegebenen Themengruppen organisieren: Was gehört zusammen? Welche Themen und Produkte würden Ihre Testpersonen in einer bestimmten Themengruppe erwarten? Mit Card-Sorting können Sie also relativ einfach herausfinden, ob die Menüpunkte Ihrer Seite eventuell irreführend sind.
  2. Paper prototyping für sinnvollen Aufbau. Skizzieren Sie Ihre Seite auf Papier. Sie sollen dabei jedoch nicht das Design vor Augen haben, sondern die Struktur: Wie sind die Unterseiten organisiert und miteinander verknüpft? Lassen Sie die Testpersonen anschließend Ihre Skizzen bewerten und Änderungsvorschläge einzeichnen.
  3. Interviews für perfekte Nutzererfahrung. Fragen Sie die Testpersonen nach ihrer Meinung zu einem Aspekt Ihrer Seite. Für schriftliche Interviews empfehlen wir geschlossene Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (ja/nein; trifft nicht zu/trifft zu/trifft voll zu). Führen Sie die Interviews hingegen persönlich durch, können Sie auch mit offenen Fragen arbeiten, bei denen Testpersonen frei formulierte Antworten geben. Die Interviews werden Ihnen helfen, die Seite mit den Augen Ihrer Nutzer zu sehen.
  4. Thinking aloud für logische Architektur. Stellen Sie den Testpersonen eine konkrete Aufgabe und bitten Sie sie, bei der Erfüllung der Aufgabe laut zu denken und alle Gedankenschritte mitzuteilen. Was beabsichtigt die Testperson? Warum wählt sie diesen Weg? Was hat ihre Entscheidung beeinflusst? Traten Irritationen auf? Auf diese Weise bekommen Sie einen wertvollen Einblick in die Gedankengänge Ihrer Nutzer.
  5. Fünf-Sekunden-Test für leichte Bedienbarkeit. Auch bei dieser Methode stellen Sie ihren Testpersonen eine konkrete Aufgabe, die zu den Zielen Ihrer Seite passt. Wenn Sie auf Ihrer Seite zum Beispiel verschiedene Dienstleistungen anbieten, bitten Sie die Testperson, eine Möglichkeit zu nennen, den Service XY in Anspruch zu nehmen. Wichtig: Die Testpersonen dürfen sich die Seite fünf Sekunden lang ansehen, scrollen und Links anklicken jedoch nicht. Schließen Sie die Seite und fragen Sie nach Inhalten, die bei der ersten Durchsicht besonders aufgefallen sind. So erfahren Sie, ob Ihre Überschriften, Icons und Banner eindeutig und attraktiv sind. Im nächsten Schritt sollen die Testpersonen die ihnen gestellte Aufgabe lösen. Gelingt das nur zum Teil oder überhaupt nicht, weist Ihre Seite eine gravierende Schwachstelle auf, die Sie dringend überarbeiten müssen.

Wie mache ich meine Seite bekannt?

Dienstag, der 31. März 2009

Zig Millionen Websites buhlen um die Usergunst, darunter auch die Ihrige. Angesichts des überwältigenden Angebots im Internet liegt es auf der Hand: Wer besucht und gelesen werden möchte, muss handeln – und das am besten nach Plan.

Layout und Content prüfen

Fangen Sie mit dem Grundlegendsten an: Ihrer Website. Nach längerer Beschäftigung mit einem Projekt stellt sich fast zwangsläufig eine Art Betriebsblindheit ein. Lassen Sie daher unbedingt auch Freunde und Kollegen Ihre Seite lesen: Gefällt ihnen das Layout? Kommen sie mit der Navigation klar? Finden sie den Content spannend und relevant? Nutzen Sie das Urteil Dritter, um eventuelle Schwachstellen zu korrigieren.

URL in Suchmaschinen eintragen

Der nächste Punkt auf Ihrer To-do-Liste heißt: Einträge in gängigen Suchmaschinen und relevanten Verzeichnissen tätigen. Sie bilden die Voraussetzung dafür, dass Ihre Seite im Suchmaschinen-Index gelistet wird. Wie hoch und wie schnell ihr Eintrag im Index steigt, können Sie selbst beeinflussen. Achten Sie darauf, dass Ihre Website für Suchmaschinen geeignet ist.

Backlinks verschaffen

Es kann mitunter Wochen dauern, bis Ihr Eintrag im Suchmaschinen-Index überhaupt erscheint. In der Zwischenzeit können Sie lohnende Vorarbeit leisten und sich so genannte Backlinks organisieren. Backlinks sind externe Links, die auf Ihre Seite verweisen. Sie werden von Suchmaschinen als Empfehlungen für Ihre Seite interpretiert und beeinflussen Ihr PageRank positiv. Backlinks verschaffen Ihnen Linkpartnerschaften mit themen- und zielgruppenrelevanten Seiten. Zusätzlich können Sie Ihre URL bei Social-Bookmark-Diensten speichern bzw. Bookmarking-Buttons in Ihre Seite integrieren.