Archiv von

Wie benutzerfreundlich ist Ihre Webseite? Testen Sie selbst!

Mittwoch, der 27. Mai 2009

Auch beim Thema Usability-Test gilt: Je früher, desto besser. Stellen Sie daher die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seite schon in der Entwicklungsphase auf den Prüfstand. Ideen, Konzepte und Skizzen lassen sich um einiges einfacher und kostengünstiger überarbeiten als fertige Seiten. Aber auch diese lassen sich selbstverständlich jederzeit optimieren. Für den Usability-Test benötigen Sie lediglich fünf Testpersonen und etwas Zeit.

Fünf Profi-Methoden für den Usability-Check:

  1. Card-Sorting für benutzerfreundliche Navigations- und Menüstrukturen. Schlüsseln Sie Ihre Seite nach Produkten und Themen auf. Schreiben Sie diese auf einzelne Karten und lassen Sie Ihre Testpersonen die Karten zu vorgegebenen Themengruppen organisieren: Was gehört zusammen? Welche Themen und Produkte würden Ihre Testpersonen in einer bestimmten Themengruppe erwarten? Mit Card-Sorting können Sie also relativ einfach herausfinden, ob die Menüpunkte Ihrer Seite eventuell irreführend sind.
  2. Paper prototyping für sinnvollen Aufbau. Skizzieren Sie Ihre Seite auf Papier. Sie sollen dabei jedoch nicht das Design vor Augen haben, sondern die Struktur: Wie sind die Unterseiten organisiert und miteinander verknüpft? Lassen Sie die Testpersonen anschließend Ihre Skizzen bewerten und Änderungsvorschläge einzeichnen.
  3. Interviews für perfekte Nutzererfahrung. Fragen Sie die Testpersonen nach ihrer Meinung zu einem Aspekt Ihrer Seite. Für schriftliche Interviews empfehlen wir geschlossene Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (ja/nein; trifft nicht zu/trifft zu/trifft voll zu). Führen Sie die Interviews hingegen persönlich durch, können Sie auch mit offenen Fragen arbeiten, bei denen Testpersonen frei formulierte Antworten geben. Die Interviews werden Ihnen helfen, die Seite mit den Augen Ihrer Nutzer zu sehen.
  4. Thinking aloud für logische Architektur. Stellen Sie den Testpersonen eine konkrete Aufgabe und bitten Sie sie, bei der Erfüllung der Aufgabe laut zu denken und alle Gedankenschritte mitzuteilen. Was beabsichtigt die Testperson? Warum wählt sie diesen Weg? Was hat ihre Entscheidung beeinflusst? Traten Irritationen auf? Auf diese Weise bekommen Sie einen wertvollen Einblick in die Gedankengänge Ihrer Nutzer.
  5. Fünf-Sekunden-Test für leichte Bedienbarkeit. Auch bei dieser Methode stellen Sie ihren Testpersonen eine konkrete Aufgabe, die zu den Zielen Ihrer Seite passt. Wenn Sie auf Ihrer Seite zum Beispiel verschiedene Dienstleistungen anbieten, bitten Sie die Testperson, eine Möglichkeit zu nennen, den Service XY in Anspruch zu nehmen. Wichtig: Die Testpersonen dürfen sich die Seite fünf Sekunden lang ansehen, scrollen und Links anklicken jedoch nicht. Schließen Sie die Seite und fragen Sie nach Inhalten, die bei der ersten Durchsicht besonders aufgefallen sind. So erfahren Sie, ob Ihre Überschriften, Icons und Banner eindeutig und attraktiv sind. Im nächsten Schritt sollen die Testpersonen die ihnen gestellte Aufgabe lösen. Gelingt das nur zum Teil oder überhaupt nicht, weist Ihre Seite eine gravierende Schwachstelle auf, die Sie dringend überarbeiten müssen.

Wofür steht Web-Usability?

Dienstag, der 26. Mai 2009

Der Begriff Web-Usabilty ist die englische Bezeichnung für die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite. Eine Seite gilt im Allgemeinen als benutzerfreundlich, wenn sich ihre Besucher intuitiv zurechtfinden, die zentrale Botschaft schnell erfassen und mit maximal drei Klicks zur gewünschten Information gelangen.

Seiten, die eine hohe Usability aufweisen, werden von Nutzern als informativ, nützlich und leicht in der Handhabung wahrgenommen. Sie stellen daher eine positive Nutzererfahrung (User Experience) her, die zu weiteren Besuchen motiviert.

Als Merkmale hoher Web-Usability gelten:

  • Übersichtliche Navigation zur schnellen Orientierung
  • Leicht und allgemein verständliche Sprache (Wording)
  • Relevante Inhalte und aussagekräftige Überschriften, Zwischenüberschriften etc.
  • Unterschiedliche Textangebote für unterschiedliche Lesestile

Zusammen mit dem Inhalt und dem Layout entscheidet die Usability über den Erfolg einer Webseite.

Wussten Sie, dass… …Sie auf allen Seiten einer Domain denselben Zähler-Code verwenden können?

Montag, der 25. Mai 2009

In die Statistik aufgenommen werden nur Besucher, die Ihren Internetauftritt über Seiten betreten, die den Zähler-Code enthalten. Daraus ergeben sich für Sie unterschiedliche Möglichkeiten, den webstats Zähler einzusetzen – entsprechend Ihren Bedürfnissen  und Interessen:

1) Sie möchten die Besucher aller Seiten Ihrer Domain in einer Statistik erfassen?

Verwenden Sie in diesem Fall für alle Seiten Ihrer Domain denselben Code. Praktisch umgesetzt heißt das:

Für die Domain www.xy.de und ihre Unterseiten www.xy.de/u1 , www.xy.de/u2 usw. legen Sie den Zähler xy an und verwenden den Zähler-Code auf allen Seiten. Für die Domain www.vz.de und ihre Unterseiten www.vz.de/u1 , www.vz.de/u2 usw. benötigen Sie einen neuen Zähler vz, dessen Code Sie wieder auf allen Seiten verwenden können für eine lückenlose Statistik.

2) Sie möchten für jede Seite einzeln den Traffic ermitteln?

Dann legen Sie  für jede Unterseite Ihrer Domain gesonderte Zähler an, um jeweils einzeln die Besucherzahl zu ermitteln.  Auf Seiten mit den meisten Besuchern können Sie dann gezielt wichtige und attraktive Inhalte platzieren. Über die Funktion “Zähler vergleichen” haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, den jeweiligen Traffic der Seiten direkt gegenüberzustellen.


Bitte beachten Sie:  Sie dürfen denselben Zähler-Code auf allen Seiten einer Domain verwenden. Es ist jedoch nicht erlaubt, denselben Zähler-Code auf mehreren Domains einzusetzen.